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Ochsenweg von Hamburg nach Flensburg

14. Juli 2014 | fernwehkh | erschienen in Fahrradtour
05.07.
Start in Hamburg zu dritt. Fahrt vorbei an Rathaus, Michel, Landungsbrücken. Ein heftiger Regenschauer zwingt uns in die Regenmontur.

06.07.
Ein Reifen hat zu wenig Luft. Dabei stellen wir fest, dass wir für dieses Ventil die falsche Luftpumpe mithaben. Wir versuchen, Fahrradfahrer anzuhalten. Nach zwei Stunden können wir losfahren.

In Wedel werden an der Schiffsbegrüßungsanlage die Schiffe mit Fahnen und Nationalhymne begrüßt. Unterkunft in Barmstedt am Rantzauer See, sehr ruhig, schöner milder Abend nach einem heißen Tag.

07.07.
Bis Nortorf hinter Neumünster.

08.07.
Fahrt nach Rendsburg, am Ende wieder Regen. Fahrt mit der Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal. Unterkunft direkt neben NOK, z.T. fahren haushohe Schiffe in nächster Nähe vorbei.

09.07.
Fahrt nach Schleswig über den historischen Ochsenweg mit Sand und Schlammlöchern. Hier wurden die Ochsen von Dänemark nach Wedel getrieben.

10.07.
Fahrt nach Flensburg, vor Flensburg findet man Megalithgräber. Essen in einem alten königlichen deutsch-dänischen Gasthof. Flensburg mit Hafen und Fußgängerzone und historischen Häusern ist gut besucht, auch von vielen Dänen.

11.07.
Schifffahrt durch die Flensburger Förde. Wir haben heißes Sommerwetter, während in NRW Unwetter toben. Quallenplage in der Ostsee.

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Kanada 4

31. Juli 2011 | fernwehkh | erschienen in Weltreise
Vancouver besticht durch seine Lage am Meer und durch den Blick auf die Berge ringsum. Leider war der Himmel nicht ganz so klar, so dass die Sicht vom Vancouver Harbour Center Tower nicht ganz so optimal war. Am Canada Place an der Wasserfront schaut man auf den Hafen, oft liegen hier auch Kreuzfahrtschiffe. Der Stanley-Park auf einer Landzunge bietet einen Blick auf die Skyline. Im Park findet man eine Sammlung von Totempfaehlen, die von zeitgenoessischen Kuenstlern gestaltet wurden.

Wir goennen uns die Surrealismusausstellung in der Kunstgalerie. Von Dali ueber Magritte sind Beispiele der verschiedenen Richtungen zu finden, die versuchen das Unterbewusste sichtbar zu machen. Ich nehme einige Ideen fuer meine eigene Kunstproduktion mit.

In Gastown wandeln wir durch Strassen mit alten Ziegelsteinhaeusern und vielen Kunstartikel und Souvenirlaeden. Auf Granville Island gibt es einen grossen oeffetnlichen Markt und viele Restaurants, die Szene ist etwas alternativ angehaucht.

Nach 4 Uebernachtungen fliegen wir ueber London nach Frankfurt, mit dem Zug geht es dann nach Muenster.

Wir sind also wieder zu Hause. Leider sind wir gesundheitlich etwas angeschlagen, wir muessen uns daher erst wieder berappeln. Es wartet auch einiges an Papierkram zu Hause, der aufgearbeitet sein will. Einerseits ist man voll von Eindruecken aus der Fremde, andererseits hat einen der Alltag schnell wieder im Griff. Gut ist, das ich noch viel Urlaub habe bis die Arbeit wieder losgeht, so kann ich mich langsam an die Pflichten gewoehnen.

Es war eine grossartige Zeit. Ohne Zeitdruck die Welt zu bereisen, empfand ich als Geschenk. Auch als Paar konnten wir damit intensiv zusammensein.
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Kanada 3

29. Juli 2011 | fernwehkh | erschienen in Weltreise
Nach Jasper geht es auf einer grossartigen Panoramastrasse(dem Icefields-Parkway nach Banff.
Nach jeder Kurve gibt es neue Ausblicke auf schneebedeckte Berge, Wasserfaelle und Seen.
Wir halten dauernd an den Aussichtspunkten an und haben auch Moeglichkeiten zu Spaziergaengen.
Die Athabasca-Falls sind faszinierend. Dagegen haben uns die Coumbia Icefields eher enttaeuscht. Der Gletscher liegt schmutzig grau weiss vor uns, da kommen einem doch Vergleiche mit der Schweiz in den Sinn.

Besser gefaellt uns der Blick vom Aussichtspunkt auf den tief unten liegenden Peyto Lake, der intensiv gruen schimmert.

Banff selbst hat einen alten Ortskern, direkt um die Stadt herum erheben sich die Berge. Touristisch ist hier mehr los als vorher. Bekannt ist das Luxushotel Fairmont, das etwas an ein schottisches Schloss erinnert.

An einem der kleinen Seen in der Umgebung stoere ich aus Versehen einen Bieber auf, der aus dem Unterholz in den See hechtet. Unterwegs lauft noch eine Herde Ziegen ueber die Strasse.

In der Naehe kann man spezielle Kalksteinformationen sehen, die sogenannten Hoodoos.

Unser Ausflug zum Lake Louise fuehrt uns an einen See, der intensiv blau ist und in dem sich die umliegenden Gletscher spiegeln. Bei der Wanderung in Richtung Gletscher treffen wir auf frische Baerenkoettel! Am Weg koennen wir ein Murmeltier sehen. Am benachtbarten Moraine Lake mit intensiv gruener Farbe wartet wieder ein Murmeltier.

Vor Banff hatten wir uebrigens Warnungen auf einem Schild gelesen, dass in der Gegend ein Cougar(Bergloewe oder Puma) sich aufhalten koennte, man laeuft nicht mehr so unbeschwert in der Landschaft herum.

Am naechsten Tag fahren wir weiter und halten zufaellig im Wald an. In dem Moment sieht H. einen Baeren neben der Strasse stehen, als er ihn fotografiert, laeuft der ueber die Strasse und verschwindet im Wald.

Wir machen im Yoho-Nationalpark Pause und machen einen Abstecher zum wirklich smaragdgruenen Emerald Lake. Den Rundweg brechen wir ab,als es morastig wird. Ich sehe hinter jedem Grashalm Baeren. Hinterher erfuhren wir, dass der Rundweg laengere Zeit gesperrt worden war, weil sich Baeren dort aufhielten.

Im naechsten Ort Golden hatten wir uns eine einsame Unterkunft aus dem Unterkunftsverzeichnis fuer British Columbia rausgesucht. Ein ausgewanderter Deutscher betrieb dort eine Pension. Es war sehr ruhig, ein Baechlein plaetscherte und wir bekamen deutsches Essen(Rouladen). Es war nicht unbedingt haute cuisine und auch nicht ganz billig, aber schon interessant mit deutschen Auswanderern zu reden. Von Golden aus fuhren wir noch einmal in den Nationalpark hinein, unterwegs gab es ein Bighornsheep zu sehen. Mit einer Seilbahn konnte man auf den Berg hinauffahren. Im winter ist dort Skigebiet, jetzt tummeln sich die Mountainbiker.

Ueber den Rogers Pass fahren wir leider bei schlechte Wetter weiter, eigentlich ragen die Berge sehr steil neben der Strasse hoch, egen der wolken kjoennen wir das meiste nur ererahnen. Die Landschaft wird dann flacher und wir fahren an Weinbaugebieten und Obstbaeumen und vilene Seen vorbei. Es ist hier viel waermer als in den Bergen. Ein weiteres hightligt ist der Manning Provicial Park, eine Nebenstrasse fuehrt auf einen Aussichtspunkt, bei dem man einen tollen Blick auf das weite Tal und die Schneeberge hat. Auf dem Rueckweg sehen wir einen Baeren, der sehr schnell den Berg hinauflauft, sich aber oben noch einmal kurz nach uns umschaut.

Neben der Strasse stehen immer wieder Hirsche, einmal will einer kurz vor 2 herannahenden Autos die Strasse ueberqueren, geht aber dann doch zurueck.

In Vancouver angelangt uebernachten wir in der Naehe des Flughafens. Gegenueber vom Hotel ist aber eine Skytrainstation, in ca. 20 Minuten sind wir in der Innenstadt.
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Kanada 2

21. Juli 2011 | fernwehkh | erschienen in Weltreise
Wir fahren weiter ueber Lilloet, einem kleinen Ort im Indianderreservat, eine alte Goldrushstadt. Einen Tag spaeter hoerten wir in den Nachrichten, dass eine Frau von Baeren getoetet worden war und deshalb 4 Baeren erschossen wurden...
In Claerwater verbringen wir einen Tag im Provinzpark Wells Gray. Dort gibt es eine schoene Wald- und Voralpenlandschaft mit Seen, Baechen und Wasserfaellen. Unterwegs sehen wir Deers und einen Elk.

Wir stoppen in Valemount und kommen am naechsten Tag am Mount Robson, dem hoechsten Berg der Rockies vorbei. Schliesslich landen wir in Jasper, einem schoenen Ausgangspunkt fuer den Nationalpark in den Bergen. Die Schneegipfel rundherum locken. Wir fahren zum Anette und Edith-Lake und sehen 2 Elks. Beruehmt ist der Maligne Lake, der ein beeindruckenden Panorama bietet. Auf dedm Weg dorthin lauft uns ein Koyote ueber den Weg und mehrere Bergziegen, die etwas aengstlich zum Koyoten hinsehen. Schoene Spaziergaenge am See lassen uns die Natur geniessen. Nach ein paar Schritten trifft man fast keine Touristen mehr, die sonst schon in Scharen die wichtigen Sehenswuerdigkeiten abgrasen. Meist sind es Busladungen von Chinesen und z. T. Japanern, ab und zu trifft man auch Europaer.
Besonders beeindruckend ist ein Ausflug zum Edith Cavell Gletscher. Man kann fast bis zur Gletscherzunge herangehen. Das Gletscherwasser fliet in einen blaeulich schimmernden kleinen See, auf dem Eisschollen schwimmen. Drumherum liegen Wiesen mit bluehenden Blumen. Ein anderer See mit tuerkisblauer Farbe liegt ganz in der Naehe. Einige Lawinen gehen ab.
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Kanada 1

21. Juli 2011 | fernwehkh | erschienen in Weltreise
Die Hauptstadt von British Columbia victoria erinnert sehr an England. Das Parlamentsgebaeude und viele Haeuser haben einen englischen Stil.  Es ist gemuetlich. Im Parlamentsgebaeude ist die Queen allgegenwaertig. Chinatown ist auch vertreten.
Am 2. Tag mache ich alleine eine Whale Watching Tour(H. kaempft schon laengere Zeit mit einer Erkaeltung). Mit einem kleinen Boot fahren wir in eine Bucht, in der die Wale leben. Wir sehen von weitem etwa 10 Stueck. 2 Wale naehern sich uns, man sieht sie immer wieder kurz auftauchen. Besonders die kleinen Orcas springen immer wieder hoch und lassen sich ins Wasser fallen.

Dann geht es mit der Faehre vorbei an vielen Inselchen nach Vancouver. Hier mieten wir uns ein Auto fuer 3 Wochen, da es sonst fast keine Moeglichkeit gibt sich in den Nationalparks zu bewegen.
Das 1. Ziel ist das 150 km entfernte Whistler. Kurz vor dem Ort sehen wir an der Strasse Autos stehen, ein Schwarzbaer grast ganz friedlich neben der Strasse.
Whistler selbst ist als Olympiaort nicht so spektakulaer. Die meisten Alpenwintersportorte bieten mehr Moeglichkeiten. Oben auf dem Berg liegt noch viel Schnee, unten regnet es leider ab und zu. Als H. seine Gondelfahrt von einem Gipfel zum anderen macht, gehe ich neben dem Golfplatz spazieren. Ich unterhalte mich mit 2 Kanadierinnen, da werden wir auch schon gewarnt, dass neben dem Golfplatz ein Baer ist. Ich erhasche einen Blick von weitem und gehe lieber wieder zurueck. Das alles hat sich in fast unmittelbarer Naehe von Haeusern abgespielt. Es ist schon ein komisches Gefuehl, wenn das Wildlife so nahe kommt.
Alle sagen zwar, dass die Baeren meist nicht agressiv sind, aber gerade wenn sie Junge haben muss man sehr vorsichtig sein. Insgesamt soll man sich ihnen nicht naehern und moeglichst zu mehreren unterwegs sein. Beim Wandern soll man Krach machen, damit die Baeren selbst einem aus dem Weg gehen und nicht ueberrascht werden.
Das Baerenthema beschaeftigt uns schon bei den naechsten Spaziergaengen, da man nicht mehr so unbefangen in der Gegend herumlaeuft.
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